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In
dieser Rubrik möchte ich Artikel über Erfahrungen im Modellbau
veröffentlichen.
Auch hier hoffe ich auf Eure tatkräftige Unterstützung... |
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...Themen...
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| Wie stelle ich einen Panzer verkohlt und verbrannt her, bzw.mache ich ein abgeschossenes Modell... | |
| Schusslöcher... | |
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...Starke
Verschmutzung von Fahrwerken und Fahrzeugen...
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| Viele
Modellbauer gehen hier so vor, das sie etwas Spachtelmasse auf das Modell
auftragen und diese dann anmahlen... Ich gehe folgendermaßen vor; Farbe z.B. Schlamm-Bodenfarbe mit Verdünner und etwas Mehl mischen, bis die Farbe klumpig ist... Danach mit einem etwas älteren Pinsel die Stellen beschmieren. Der Vorteil hier ist, das man auch an stellen heran kommt, die mit Spachtelmasse nicht erreichbar sind (zwischen Rädern usw.) ausserdem kann man die Ketten und das Fahrwerk so ganz herrforragend verschalmmen ! Man muß sich nur im klaren sein, zurück gehts nicht mehr..... eingesandt von Patton |
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...Geld
sparen durch abbeitzen der Farbe von alten Modellen...
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Ich will mal behaupten, das jeder von uns, Modelle hat die ihm nicht mehr gefallen, weil der Bausatz schlecht bemahlt ist oder dieser noch zu einer anderen "Epoche" unserers Modellbau- daseins gehört. Ich habe einige dieser Modelle, die auch teilweise aus Einkäufen von Floh- märkten stammen und wirklich grausig aussehen. In der Apotheke gibt es Abhilfe!!! Hier gibt es Natriumhydroxid "NaOH" welches in Wasser gelöst wird. Dabei entsteht eine Lauge die das Modell nicht angreift, jedoch die Farbe ablöst ! Dies geht auch bei Gießharz. Nachteile gibt es aber trotzdem: 1. Spachtelmasse wird abgelöst 2. Weißmetall Modell zerlegen sich komplett in ihre Bestandteile (so kann man diese zumindest wieder zusammenbauen) 3. Weißmetallmodell fangen an zu oxidieren !!!Das Mischungsverhältniss ist beliebig !!! Für 1/72 Modell, benutze ich eine mittlere Konservendose und hierauf kommt eine gefüllte Fotofilmdose des "NaOH". Ich schätze im Verhältnis 1 zur 8 entspricht dem dann schon in etwa. !!!Seit vorsichtig, es ist immerhin ätzend... zieht am besten Gummihandschuhe an und benutzt eine Pinzette!!! eingesandt von Patton |
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...Gestalten
des Dioramabodens...
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Viele benutzen hier Gips oder Moltofill. Von Molto gibt es aber auch Reparaturspachtel für Holz (brauner Deckel). Dieser Spachtel hat den Vorteil das man nicht "matschen" muß und er von Natur aus eine gewisse raue Oberfleche hat. Ausserdem ist er leicht ! Das Grundbrett muß vorher auf- geraut werden, hierzu ziehe ich immer tiefe Riefen mit Hilfe eines Bastelmessers. Dann wird der Spachtel aufgetragen. Mit Hilfe eines Zahnstochers wird der Boden dann "gelöchert" dies gibt dem gesamten eine unebene Oberfläche. Bemalt werden kann die trockene Spachtel dann mit sämtlichen mir bekannten Farben. eingesandt von Patton |
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..."Super
Kleber" selbst gemacht...
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Es gibt immer wieder Dinge die einfach nicht halten wollen ! Entweder ist zuviel Spannung drauf (z.b. Hartgummiketten an Fahrwerk) oder die Teile sind aus verschiedenen Stoffen. Wenn man nun, auf die eine Seite Patex alles Kleber aufträgt und auf die andere Seite Sekundenkleber, ergibt sich beim zusammendrücken ein Bombenhalt ! Der herausgequetschte Kleber, kann nach etwas Zeit abgeschnitten werden. eingesandt von Patton |
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...spachteln
ohne Spachtelmasse...
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Wenn man größere Lücken bei Resinbausaätzen oder auch Plastikteilen "Klebeschließen" (ohne Spachtelmasse) möchte, so sollte man einfach Sekundenkleber nehmen diesen über die Lücke geben und sofort Backpulver drüber. Hält Bombenfest, man muß nur noch schleifen. Genaues Arbeiten unabdingbar!!!!! ...sonst ist alles hin! eingesandt von Gerald |
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Farbenwahl...
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Ist wohl das größte Problem eines jeden Modellbauers !!!
Wann muß ich welche Farbe benutzen und ist die vom Hersteller angegeben auch immer
die Richtige ???
hier mal eine kleine Hilfestellung:
Farbenwahl für WH-Fahrzeuge...
Panzergrau von 1933 bis 1943: Revell 78 (Panzergrau)
Model-Master RAL.7021 (schwarzgrau 1939 bis 1943)
Model-Master 1723E (Schlachtschiffgrau)
Panzergelb von 1933 bis 1943: Model-Master 1943 Panzer dunkelgelb
Panzergelb von 1941 bis 1943 für Afrika: Model-Master ANA 617 (Dark Erth)
Model-Master RAL.
Panzergelb von 1943 bis 1945: Humbrol "94"
Farben zum tarnen...
Da es keine speziellen Farben zum Tarnen bei der WH gab, verwende ich alle handelsüblichen
grün und braun Töne die es zu kaufen gibt...
Man kann sich auch selbst Farben aus Resten mischen, gerade wenn man viel Modelle hat
sollte man verschriedene Farbtöne zum tarnen der Fahrzeuge verwenden damits nicht
zu langweilig wird...
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Farbenwahl für US-Fahrzeuge...
hier kann man immer Revell 75 (Olvigrün)
oder besser Model-Master 1711 (olive drab) verwenden...
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Farbwahl für russ. Fahrzeuge...
Panzergrün von 1941 bis 1945: Model-Master 1710
eingesandt von Maik Fuchs |
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...Herstellen
von Lackierschablonen für BW und andere Mil.-Fahrzeuge...
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| Das
funktioniert folgendermaßen: Maskierfolie kaufen, zurechtschneiden und dann auf das grundierte Modell gepappt und die Flecken aufgesprüht. Dann bekommt man allerdings sehr scharfkantige Flecken. Eine andere Möglichkeit wäre die Schablonen für die Flecken mit etwas Abstand am Modell zu befestigen. Wichtig ist dann, dass man die Sprühpistole stets senkrecht zum Modell hält. Um die Schablonen mit Abstand am Modell zu befestigen nimmt man entweder nicht fettende Knetmasse oder Kügelchen aus Spachtelmasse, die schon etwas trocken sind und beim entfernen vom Modell keine Flecken hinterlassen (mal probieren – vielleicht geht auch alter Kaugummi *g* einfach mal unter der Tischplatte suchen hehehe). Durch diesen kleinen Abstand hat man einen nicht ganz scharfkantigen Übergang, der dem Erscheinungsbild der BW-Modelle recht nahe kommt. Mann sollte sich also für eine der drei Farben als Grundfarbe entscheiden und diese nach dem aufsprühen mit Lack versiegeln. Genauso sollte auch jedesmal lackiert werden, nachdem Flecken aufgetragen wurden, damit man die mit der nächsten Lage Folie nicht wieder abreißt. Und immer alles gut durchtrocknen lassen, bevor die nächste Sorte Tarnflecken aufgetragen wird. eingesandt von Matthias Jäger |
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...Wie
stelle ich einen Panzer verkohlt und verbrannt her, bzw.mache ich ein
abgeschossenes Modell...
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| Ich
entdeckte die Methode, als ich einen ISU-152 für ein "7,5 Pak-Dioramm"
gerade im Gelände plazierte... Ich überlegte mir, wie ich den dieses ungetüm richtig verbrannt und verschossen herstelle... ganz zufällig probierte ich es, mit einer Kerze und es hat wunderbar geklappt !!! Man nimmt eine handelsübliche Kerze und zündet diese an. Ich würde eine nach oben gezogene Kerze empfehlen, da man mit dieser besser an manche stellen durchkommt. Eine flache Kerze ist aber auch ausreichend. Jetzt sollte man sich überlegen, wie ein Panzer brennt. Ein brennender Panzer hat meistens alle Lucken auf, weil die Besatzung ausseitg. Des weiteren ergeben sich starke Verformungen an "dünnen" stellen wie Halterungen usw. ,diese kann man verbogen darstellen. Jetzt zum Thema: man nimmt das Modell und streift es über der Kerze in einem Abstand von ca. 1-4 cm. Hier bei bitte besonders aufpassen, da Plastikmodelle leicht anfangen zu brennen und sich evtl. stark verformen...da das Feuer der Kerze bei aufsteigen auf eine "Sperrfläche" trifft, gibt es starke schwarze verkohlte Verfärbungen. diese sehen einfach perfekt aus und sind ja auch echt (ein Panzer verkohlt ja auch beim brennen)...allerdings sollte man aufpas- senund nicht mit den Fingern an die verkohlten stellen drankommen, weil es sofort abgeht. Auch nach 1er Woche sind die Flecken noch lösbar. Deswegen sollte man mit Klarlack-matt die stellen überspritzen. Dazu empfehle ich eine "Airbrush-Pistole". von einem Pinsel würde ich abraten, da die Borsten (auch die feinen Pinseln) die verkohlten stellen wieder "sauber-wischen", man kann natürlich auch zum Beispiel verbogene dünnplatten wie "Auspuff-Schützen" herstellen. Allerdings sehen sie ja nicht verkohlt aus, wenn ein Panzer gegen eine Wand fährt. Dazu nehme ich einen Feuerzeug und fahre in einem Abstand von ca. 1-4 cm hin und her an dieser stelle... sobald die Stelle heiß wird, beginnt sie sich nach innen zu wölben und sieht danach einfach hammermäßig aus. eingesandt von Philipp |
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...Schusslöcher...
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| Hier
berufe ich mich wieder auf das ISU-152 Modell. Mein Wunsch war es, dieses
Modell mit mehreren Treffern einer 7,5 darzustellen. Es sollte 2-3 Treffer an der front haben, 2 seitlich und 5-6 hinten am Motorraum und Aufbau. Üblicherweise macht man Schusslöcher mit einem extrem kleinem Bohrer. Hier ne billigere und bessere Lösung: man nimmt einen gewöhnlichen Zahnstocher und zündet ihn an einer Kerze an, dann drückt man ihn langsam in die Panzerung hinein. Das Feuer macht die Stelle weich und der Zahnstocher wird beim eindringen leicht gedreht. Nun kann man die Stelle ganz "durchschmorren" - ein glatter durchschuss, oder nur an der Oberfläche, ohne "durchzu- stechen" - ein Treffer der nicht durchging. Das gute an der Methode ist außerdem, dass die Umrisse der Stelle durch das Feuer sich ganz leicht verformen und wie ein echter Treffer aus- sehen, ganz wie in echt :)). Anschließend kann man die Stelle über der Kerze streifen, um einen verbrannten Eindruck her- zustellen.... eingesandt von Philipp |
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